Hornets vor kniffliger Aufgabe beim Tabellenletzten

Nachdem am vergangenen Wochenende die Wiedergutmachung mit einem Sieh gegen den TV Palmersheim gelungen ist, wollen die Hornets am kommenden Samstag nachlegen. 

Der PSC-Tross gastiert beim aktuellen Tabellenletzten HC Weiden 2. Auch wenn die Tabellensituation und ein magerer Punkt der Hausherren eine deutliche Sprache zu sprechen scheinen, sind die Hornets durchaus gewarnt. Qualitativ müsste der HC sicherlich nicht das Tabellenende bekleiden, verfügt sie doch über spielstarke Akteureick, die bereits über einem längeren Zeitraum zusammenspielen. 

Die Begegnung wird für den PSC zum Charaktertest, will man der eigenen Favoritenrolle gerecht werden. Es wird darauf ankommen, die richtige Einstellung an den Tag zu legen, da mit heftiger Gegenwehr zu rechnen sein wird. Entscheidend wird sein, wie sehr man den Gastgebern gewährt, ihre Kampfkraft zu entfalten, denn dann kann durch den Heimvorteil die Stimmung schnell zum Faktor werden. 
Um dies zu vermeiden, wird eine konsequente Defensive mit starken Torhütern nötig sein, die in der vergangenen Partie bereits klar aufsteigende Tendenz erkennen ließen. Vorne muss eine diszipliniertes Offensivspiel durchgezogen und geduldig auf aussichtsreiche Torchancen gewartet werden. Diese müssen letztlich konsequent genutzt werden, will man den Gegner nicht unnötig aufbauen. 

Letztlich haben die Hornets alle Möglichkeiten um den Auswärtstrip erfolgreich gestalten zu können. Alles steht und fällt mit der richtigen Einstellung und wie überzeugt man davon ist, zwei Punkte holen zu wollen. 

Aufgrund einiger personeller Fragezeichen entscheidet sich die Kaderzusammenstellung kurzfristig.

Hornets gewinnen überzeugend gegen TV Palmersheim

Nach der unnötigen Niederlage im Nachholspiel gegen BTB Aachen 2 empfingen die Pulheim Hornets zum 12. Spieltag die Mannschaft des TV Palmersheim zum letzten Heimspiel des Jahres. Zur ungewöhnlichen Anwurfzeit um 16.00 Uhr zeigten die Hornets vor voller Halle einen guten Start in die Begegnung.

Lars Jäckel erzielte im ersten Angriff das 1:0, die schnelle Antwort durch Palmersheims Rene Lönebach war der einzige Ausgleich der Partie. Eine gute Defensivleistung vor einem sicheren Rückhalt Florian Lankert sorgte dafür, dass sich die Hornets schnell über 4:1 und 9:5 auf 14:7 absetzen konnten. Insbesondere das Spiel über den Kreis und die Außenpositionen lief sehr gut, mehrere Pfostenwürfe verhinderten eine sogar noch höhere Führung zu diesem Zeitpunkt. Gegen Ende der ersten Hälfte sorgten einige leichte Ballverluste im Angriff dazu, dass die Gäste über die erste Welle zu einfachen Toren kommen konnten (15:10, 28. Minute). Beim Stand von 17:11 und Überzahl wurden die Seiten gewechselt.

Auch in der zweiten Hälfte hatte die Defensive zunächst weiterhin Zugriff und provozierte direkt einen Ballverlust beim Gegner, den der starke Jaro Zank im Gegenstoß versenken konnte. In der Folge passte die Abstimmung bei der Pulheimer Defensive nicht mehr, so dass Palmersheim immer wieder über den Kreis zum erfolgreichen Abschluss kommen konnte. Auch offensiv taten sich die Gastgeber nun gegen die offenive Deckung des TVP schwer, Lönenbach auf der Vorgezogenenposition konnte immer wieder Bälle gewinnen, so dass die Führung der Pulheimer in der 52. nur noch 26:23 betrug. Im Gegensatz zur vergangenen Woche behielten die Hornets aber die Nerven und konnten gerade offensiv wieder gute Lösungen finden. Vor allem Klück und Semeraro erzielten in dieser Phase von den Außenpositionen wichtige Tore und sorgten dafür, dass der Sieg am Ende doch ungefährdet blieb.

Am kommenden Wochenende reisen die Hornets zum Tabellenschlusslicht Weiden 2. Anwurf ist um 17.30 Uhr.

Es spielten und trafen:
Lankert, Tim Giesen; Gelbke (6), Jäckel (6/2), Jakoby (5), Jan Giesen (4), Klück, Middell (je 3), Zank (2), Semeraro, Koch, Hampel (je 1), Felser und Bartsch

Vorbericht: Pulheimer SC – TV Palmersheim

Bei den Pulheim Hornets ist nach dem letzten Wochenende Wiedergutmachung angesagt. Unter der Woche wurde die Niederlage analysiert und es wurden die richtigen Schlüsse daraus gezogen. Dass eine solche Partie eine einmalige Sache bleiben soll, ist allen Beteiligten bewusst und so wurde unter der Woche akribisch mit der Vorbereitung auf die nächste Partie begonnen.

Am kommenden Sonntag empfangen die Hornets einen der Aufsteiger des vergangenen Jahres, den TV Palmersheim. Die Gäste wussten in ihrer Premierensaison durchaus zu überzeugen und konnten problemlos den Klassenerhalt sichern. Das Team um Regisseur Lönenbach besitzt einen eingespielten Kern und konnte in dieser Saison bereits mehrfach auf sich aufmerksam machen, so wie beim Auswärtserfolg in Nümbrecht. Die Mischung aus jungen erfolgshungrigen Spielern und Routiniers scheint sehr gut aufeinander abgestimmt zu sein, so dass die Hornets vor einer echten Herausforderung stehen.

Oberste Prämisse bei den Grün-Weißen wird der Glaube in die eigenen Stärken sein, die trotz der desolaten Vorstellung der vergangenen Partie, nicht infrage gestellt werden. Auf die Deckung wird eine Herkulesaufgabe zukommen, da der TV über eine durchschlagskräftige und gut strukturierte Offensive verfügt. Der Verbund Abwehr-Torhüter muss sich also von seiner besten Seite zeigen, will man die entscheidende Grundlage für den Erfolg legen. Daraus soll ein verbessertes Umschaltspiel resultieren, welches in der letzten Partie kaum zum Tragen gekommen ist, aber durchaus eine Stärke des PSC werden kann. Ohnehin rechnen alle Beteiligten mit einem kampfbetonten Spiel, weshalb die Einstellung und der notwendige Wille unerlässlich sein werden, um Erfolg zu haben.

Berufs-und krankheitsbedingt konnten einige Akteure erneut nicht trainieren, weshalb der finale Kader erst am Ende der Woche feststehen wird. Die Hornets sind sich jedoch bewusst, dass sie genug Möglichkeiten haben, um zwei Punkte einzufahren, was die oberste Prämisse für das kommende Duell darstellt.

Anpfiff im heimischen Sportzentrum ist um 16 Uhr. Die Hornets würden sich über zahlreiche Zuschauer freuen, um dem wie gewohnten großen Gästeblock Paroli bieten zu können.

Hornets empfangen die Zweitvertretung des BTB Aachen

Nach drei Siegen in Folge empfangen die Pulheim Hornets zum Nachholspiel des zehnten Spieltages den Aufsteiger BTB Aachen 2. Die Mannschaft von Trainerfuchs Andreas Heckhausen konnte am Wochenende im Derby gegen Schwarz Rot Aachen den dritten Saisonsieg erzielen und steht auf dem elften Tabellenplatz. Die Nordrheinligareserve hat vor der Saison einige wichtige Spieler durch Vereinswechsel und Verletzungen verloren, verkauft sich bislang aber gut in der Oberliga.

Für das Team von Trainer Cirloganescu geht es darum, an den guten Leistungen der vergangenen drei Spiele anzuknüpfen. Insbesondere vor heimischem Publikum gilt es den Gegner nicht zu unterschätzen und von Anfang an aggressiv in der Defensive zu sein. Mit Lars Jäckel (privat verhindert) und Severin Molz (krank) fehlen zwei Spieler aus der ersten Sieben in jedem Fall, auch hinter anderen Spielern steht krankheitsbedingt noch ein Fragezeichen. So oder so wird die Pulheimer Mannschaft eine schlagkräftige Truppe stellen, die die Punkte 12 und 13 einfahren will.

Anwurf ist am Samstag um 17.30 Uhr im Pulheimer Sportzentrum.

Hornets gewinnen überzeugend bei MTV Köln

Die spielfreie Woche bekam den Pulheim Hornets nicht gut. Unter der Woche fehlten Marian Cirloganescu zahlreiche Spieler krankheitsbedingt, so dass bis Samstag nicht klar war, wer überhaupt auflaufen kann. Gerade auf der Kreisläuerposition zwickte der Schuh, da hier alle vier Kandidaten aus verschiedensten Gründen absagen mussten. Donnerstagnachmittag wurde aus diesem Grund alles in die Wege geleitet, um Andreas Stüsgen, ein guter Freund von Pulheims Neuzugang Christoph Gelbke, rechtzeitig die Spielberechtigung zu besorgen. Nach vier Jahren ohne Ball in der Hand und nach einer einzigen Trainingseinheit fuhr er mit nach Köln.

Am Kreis startete aber zunächst Sebastian Zeyen, der kurzfristig umgeschult worden ist. Pulheim in der Defensive kassierte direkt im ersten Angriff des Spiels über einen schönen Pass an den Kreis das 1:0, es war der Auftakt einer angriffsgeladenen ersten Hälfte, in der weder die Torhüter auf beiden Seiten, noch die Abwehrreihen einen guten Eindruck hinterlassen konnten. MTV schaffte es insbesondere über den flinken und torgefährlichen König immer wieder, die Nahtstellen zu attackieren und zu einfachen Toren zu kommen. Pulheim gelangen auf der Gegenseite immer wieder einfache Tore aus der schnellen Mitte, angezogen durch den wieder mal starken Christoph Gelbke. Er war es auch, der in der 10. Minute Neuzugang Stüsgen für seinen ersten Treffer zum 7:6 Anschluss fand. Kurz darauf nahm Trainer Cirloganescu beim 10:8 in der 16. Minute seine erste Auszeit. Insbesondere die Absprache in der Defensive bemängelte er zu Recht, viel zu einfach wurden die Gästen zum Torwurf eingeladen und nutzten dies auch konsequent aus.

Doch besonders in der Offensive fanden die Grünen nun deutlich besser Lösungen gegen die Kölner Defensive. Das 12:11 durch König war die letzte Führung der Gastgeber, insbesondere der Pulheimer Rückraum konnte immer wieder die Lücken finden. Bis zur Pause konnten sich die Hornets so auf 17:19 absetzen.

Auch in der zweiten Hälfte änderte sich nicht viel an der Ausrichtung des Spiels. Beide Offensivreihen dominierten, während die Abwehrreihen und Torhüter zu selten Zugriff fanden. Beim 20:24 durch Tim Klück konnten die Pulheimer erstmals ein wenig Abstand zum Gastgeber aufbauen, spätestens beim 26:27 war das Spiel aber wieder völlig ausgeglichen. In Unterzahl folgte dann einer der Schlüsselmomente: Zunächst traf Jan Giesen aus spitzem Winkel von Rechtsaussen, ehe er im folgenden Angriff aus gleicher Position Christoph Gelbke zum Kempa bediente. Ebenfalls erwähnenswert in dieser Phase ist der großartige Rückzug von Youngstar Severin Molz, der innerhalb der letzten Viertelstunde zwei Tempogegenstoßpässe in einer kritischen Phase abfangen konnte.

Kurze Zeit später folgte leider eine weitere Schlüsselsituation: Beim Kampf um den Ball fiel Stüsgen Tom König unglücklich in die Beine, so dass dieser verletzt ausgewechselt werden musste und nicht mehr weiter spielen konnte. MTV konnte sich von diesem Schock nicht mehr erholen, so dass die konsequent spielenden Pulheimer die Führung am Ende sogar auf sechs Tore bis zu 30:36 ausbauen konnten und verdient beide Punkte mit nach Hause nahmen.

An dieser Stelle gehen die Genesungswünsche an Jonathan Discher und Tom König von MTV Köln. Zudem gilt ein großes Danke schön an Andreas Stüsgen, der mit vier Toren und großartigem Einsatz eine tolle Leistung zeigen konnte.

Am kommenden Samstag spielen die Pulheimer um 17.30 Uhr zuhause gegen BTB Aachen 2. Es handelt sich hierbei um das Nachholspiel vom 11.11.2023. Über zahlreiches Erscheinen von Pulheimer Zuschauern würde sich die erste Mannschaft freuen.

Es spielten und trafen:
Lankert, Tim Giesen, Fraunhoffer; Jan Giesen (9/1), Jäckel (8/1), Gelbke (7), Hampel, Stüsgen (je 4), Semeraro (2), Klück, Molz (je 1), Zeyen und Zank.

Hornets reisen mit Minimalaufgebot zum Nachbarn aus Köln

Und wieder einmal tut eine vermeintliche Pause den Hornets alles andere als gut. Nach dem spielfreien Wochenende meldeten sich zahlreiche Akteure krank. Erschwerend kommt hinzu, dass unter der Woche gerade einmal fünf gesunde Feldspieler  zur Verfügung standen und die Perspektive für das kommende Wochenende alles andere rosig aussieht, zumal einige Akteure aus privaten Gründen nicht zur Verfügung stehen. So ist es müßig, über taktische Ausrichtungen für das Wochenende nachzudenken. Es wird darum gehen, alle verblieben Ressourcen in die Waagschale zu werfen und den nötigen Einsatz und Kampfgeist an den Tag zu legen.

Der Druck lastet mit Sicherheit auf den Hausherren, die nach einem soliden Saisonstart den ein oder anderen Rückschlag verkraften mussten, wie eine überraschende Heimniederlage gegen den Aufsteiger aus Königsdorf.

Es wird spannend zu sehen sein, wie sich die Hornets präsentieren und ob nicht eine kleine Überraschung mit dem letzten Aufgebot gelingen kann.

Hornets überzeugen 45 Minuten und holen ersten Auswärtssieg der Saison

Für die Pulheim Hornets ging es am neunten Spieltag zum schwierigen Gastspiel nach Rheinbach. Die Mannschaft des Trainerduos Dietmar Schwolow/Jan Hamann ist eine Institution im Mittelrhein, agierte viele Jahre in der Nordrheinliga und zeigte nach dem Abstieg bereits in der letzten Saison, dass sie zu den besten Teams der Oberliga gehören.

Mit Lankert, Semeraro und Middell meldeten sich drei Spieler morgens aus krankheits- und verletzungsgründen ab, so dass die Pulheimer mit lediglich 12 Spielern nach Rheinbach reisten.

Tim Giesen begann im Tor und zeigte direkt eine starke Leistung und parierte die ersten beiden Abschlüsse von den Außenpositionen. Dennoch erzielte Rheinbach das erste Spiel der Begegnung, welches Jakoby vom Kreis nach tollem Pass von Neuzugang Gelbke direkt beantworten konnte. Die ersten Minuten taten sich beide Teams gerade offensiv schwer und kamen nur schwer zu erfolgreichen Torabschlüssen. Auch eine zweifelhafte vierminütige Zeitstrafe gegen Rheinbach brachte nur bedingt Sicherheit ins Spiel, da Rheinbach in dieser Phase geduldig den Torhüter rausnahm und immer wieder zu Torerfolgen kam. Der starke Tim Klück war es in der 19. Minute, der die beste Phase der ersten Hälfte mit dem Treffer zum 9.10 einläutete, den Gelbke, zweimal Jan Giesen und Zank auf 10:14 erhöhen konnten. Beim Stand von 12:15, aber in Unterzahl, wurden die Seiten gewechselt.

Den Start in die zweite Hälfte verschliefen die Pulheimer leider komplett. Vorne wurden die Bälle zu schnell hergegeben, in der Defensive fehlte der Zugriff, welcher in der ersten Hälfte für Ballgewinne gesorgt hat. Zudem sorgten zwei Zeitstrafen innerhalb kurzer Zeit dafür, dass Rheinbach das Spiel drehen konnte und beim 19:18 in der 40. Minute erstmalig wieder die Führung übernehmen konnte und diese bis zum 23:20 fünf Minuten später ausbauen konnte. Pulheims Trainer Cirloganescu reagierte und brachte Sebastian Zeyen, um mit drei Rückraumspielern zu agieren und die Abwehr-Angriff-Wechsel zu vermeiden. Und dieser Wechsel sollte sich auszeichnen. Vorne agierten die Pulheimer wieder mit mehr Überzeugung und schafften es vier Angriffe in Folge nur durch ein strafwurfwürdiges Foul gestoppt zu werden. Jan Giesen zeigte an diesem Tag keine Nerven vom Strich und glich sowohl zum 23:23, als auch zum 24:24 (50.) aus. Auch Tobias Fraunhoffer, der für den in der zweiten Hälfte glücklosen Tim Giesen eingewechselt wurde, konnte nun durch einige Paraden gegen Rheinbachs Rückraumspieler auf sich aufmerksam machen und mit einem starken Tempogegenstoßpass auf Severin Molz den Grundstein für den nächsten Siebenmeter gelegt – welchen Giesen zum 25:26 verwerten konnte. Die Defensive um den kompromisslosen Jakoby arbeitete weiterhin auf Höchstbetrieb, so dass erneut Giesen zum 25:27 und kurz darauf mit seinem zehnten Treffer zum 26:28 erhöhen konnte. Die Rheinbacher agierten nun die letzten Minuten des Spiels im Mute der Verzweiflung mit Manndeckung, Cirloganescu reagierte umgehend und nahm seine letzte Auszeit, um die Mannschaft auf die neue Situation einzustellen. Klück, Gelbke und Jäckel waren die letzten drei Pulheimer Treffer vorbehalten, am Ende stand ein verdienter und hart erkämpfter Sieg auf der Anzeigetafel.

Die letzten beiden Spiele haben gezeigt, dass die Struktur und auch die Freude wieder zurück bei der 1. Herrenmannschaft gekommen ist. Hierauf gilt es auch in zwei Wochen bei der SG MTV Köln drauf aufzubauen, um dann mit hoffentlich vollem Kader und einer ähnlichen Einstellung die nächsten beiden Punkte einzusammeln.

Es spielten und trafen:
Tim Giesen, Fraunhoffer; Jan Giesen (10/7), Jäckel, Klück (je 5), Gelbke, Jakoby (je 4), Zank, Molz, Zeyen (je 1), Bartsch, Koch.

Hornets wollen den positiven Trend, trotz schwieriger Aufgabe, fortsetzen.

Der überzeugende Sieg am vergangenen Wochenende gegen den Nachbarn aus Longerich wollen die Hornets nicht zur Momentaufnahme verkommen lassen. Stattdessen hofft man, die positiven Aspekte in die nächsten Partien transportieren zu können. So auch am kommenden Wochenende, wenn es zur schwierigen Auswärtsaufgabe nach Rheinbach geht.

Der TV steht mit einem ausgeglichen Punktekonto einen Platz vor den Hornets. Dabei fällt wieder einmal, wie in den letzten Jahren eigentlich immer, die enorme Heimstärke auf. Neben der Akquise zahlreicher Talente aus dem eigenen Nachwuchs, komplettieren arrivierte Kräfte den Kader, wodurch Rheinbachs Trainerurgestein Dietmar Schwolow eine perfekte Mischung zur Verfügung steht.

Für die Hornets wird es darum gehen, die Euphorie der Hausherren, die sie vor heimischer Kulisse regelmäßig entfachen, einzubremsen. Funktionieren soll dies mit einer kompromisslosen Deckung und einem geduldigen Angriffsspiel, um sich nicht von Hektik anstecken zu lassen. Gelingt dies, stehen die Chancen für die Hornets nicht schlecht, zwei big points einzusacken.

PSC Coach Cirloganescu wird voraussichtlich auf einen vollen Kader zurückgreifen können, was ihm einige Sorgenfalten weniger bereitet.

Hornets entscheiden den offensiven Schlagabtausch deutlich für sich

Die desolate Vorstellung des vergangenen Wochenendes sollte am heutigen Samstag revidiert werden. Da die Hornets sich seit Beginn der Saison mit Personalproblemen herumplagen, was einer der vielen Gründe ist, weshalb die Mannschaft von Marian Cirloganescu eher dürftig in die Spielzeit gestartet ist, hat sich eine glückliche Fügung ergeben. Man konnte mit Christoph Gelbke und Sebastian Linnemanstöns zwei Spieler reaktivieren, die sich eigentlich aus dem Handballsport verabschiedet haben. Beide pflegen jedoch noch gute Beziehungen zu einigen Hornets-Akteuren, sodass beide Spieler ab sofort die Farben grün und weiß tragen. Mit einer etwas breiteren Personaldecke, speziell im Rückraum, wollte man Zählbares aus der Begegnung mit den Nachbarn aus Longerich mitnehmen.

Die Hornets starteten mit Semeraro und Klück auf den Außenbahnen, während Jäckel, Neuzugang Gelbke und Jan Giesen die Rückraumreihe bildeten. Jacoby komplettierte die Startformation am Kreis und Lankert hütete das Tor. 

Von Beginn an wurde deutlich, dass beide Mannschaften gewillt waren auf das Gaspedal zu treten. Die Gäste eröffneten den Torreigen, ehe Gelbke den ersten Treffer für sein neues Team erzielte und Jäckel einen Doppelschlag zum 3:1 nachlegte. Die Gäste antworteten ihrerseits mit einem Doppelpack und läuteten damit eine ausgeglichene Anfangsphase ein. Die in den letzten Wochen wackelige Defensive der Hornets zeigte sich an diesem Abend von ihrer besseren Seite. Allen voran Jacoby organisierte die Abwehr hervorragend, welche mit dem starken Flankert im Tor ein gutes Gesamtpaket bildete. Ab der zehnten Minute übernahmen die Hornets das Kommando und starteten einen kleinen Zwischenspurt. Beim Stand von 4:4 zogen die Gastgeber das Tempo an, und weil Lankert mit teils spektakulären Reflexen sein Tor vernagelte, setzten sich die Hornets auf 9:4 ab. Die Gäste nahmen eine Auszeit, doch den Hornets gelang es, den Vorsprung konstant zu halten. Ohnehin wirkte es so, dass die Grün-Weißen zu jeder Zeit Herr der Lage waren, und so bauten sie ihren Vorsprung in den Schlussminuten der ersten Hälfte sogar auf sieben Treffer (17:10) aus. Einige Nachlässigkeiten im Angriffsspiel ermöglichten es den Gästen den Rückstand aus ihrer Sicht zu verkürzen und somit für ein erträglicheres Halbzeitergebnis zu sorgen. Mit 18:13 für die Hornets wurden die Seiten gewechselt.

Der stark aufspielende Jan Giesen erzielte den ersten Treffer nach dem Seitenwechsel und auch die Anfangsphase der zweiten Hälfte gehörte den Hornets. Lankert war weiterhin ein sicherer Rückhalt und ebnete somit den Weg für die Offensive, die Neuzugang Gelbke mit seinen Nebenleuten gut organisierte. Jäckel und Gelbke waren es auch, die den Vorsprung wieder auf sieben Treffer ausbauten. Ihrer Wurfgewalt aus dem Rückraum war es zu verdanken, dass die Gäste jedoch weiterhin den Anschluss wahrten und sich sehr wehrhaft zeigten. Doch die Hornets fanden in der eigenen Offensive immer wieder gute Lösungen, vornehmlich über den bärenstarken Jacoby am Kreis, der von der LSC-Defensive kaum zu bändigen war. Entweder traf er selbst oder holte einen Strafwurf nach dem anderen heraus. Da jedoch beide Defensivreihen ihre Arbeit nicht mehr so ernst nahmen, entwickelte sich die Partie zum einem munteren Scheibenschießen mit Vorteilen für den PSC. Mitte der zweiten Hälfte baute man den Vorsprung auf acht Treffer aus, woran auch der zweite Neuzugang Linnemanstöns mit zwei schönen Treffern seinen Anteil hatte. Näher als auf sechs Treffer ließ man die Gäste nicht mehr herankommen, weil die Hornets heute durch eine konsequente Chancenverwertung bestachen. So brachte man das Ergebnis souverän über die Zeit und sicherte sich mit einem 38:30 zwei wichtige Punkte.

Endlich konnten die Hornets wieder auf einen breiteren Kader zurückgreifen. Sicherlich hat man heute die beste Offensivleistung gezeigt und phasenweise sehr stark in der Defensive agiert. Erst in der Mitte des zweiten Durchganges hat man die Abwehrarbeit eingestellt, konnte sich aber am heutigen Abend auf die Offensive verlassen. Daran gilt es jedoch weiter konsequent zu arbeiten.

Am kommenden Wochenende gastiert der PSC-Tross beim TV Rheinbach, die mit einem ausgeglichenen Punktekonto zwei Plätze vor den Hornets rangieren. Dabei sind sie für ihre Heimstärke bekannt, weshalb auf die Hornets eine schwere Aufgabe zukommt, die man jedoch mit viel Engagement und hoffentlich einem erneut breiten Kader angehen möchte, um einen kleinen Aufwärtstrend zu bestätigen.

Statistik:

Tor: Tim Giesen, Lankert

Klück (3), Zank (1), Semeraro (1), Jacoby (6), Linnemanstöns (2), Molz (2), Jan Giesen (7), Koch, Jäckel (11/5), Gelbke (4), Zeyen, Bartsch (1)

Hornets empfangen die Zweitvertretung des Longericher SC

Nach der Niederlage in Birkesdorf empfangen die Pulheim Hornets am 8. Spieltag mit der Zweitvertretung des Longericher SC so etwas wie den Angstgegner. Seit vielen Jahren konnten die Pulheimer gegen die Gäste nicht mehr gewinnen, gerade in der letzten Saison gab es eine deutliche Niederlage gegen die Mannschaft von Trainer Freddy Rudloff. Die große Stärke der Longericher ist das Tempospiel, mit dem sie in dieser Saison schon einige Teams überrennen konnten und unter anderem dem Tus Königsdorf 40 Tore einschenken.

Für die Pulheimer ist das aber alles zweitrangig, denn in erster Linie müssen sich die Hornets mit sich selbst beschäftigen. Gegen die Birkesdorfer schlugen sich die Pulheimer erneut selbst. Während die Defensive erstmals in dieser Saison eine gute Leistung zeigte, fehle vorne die Spieldisziplin und die Qualität im Abschluss. An beiden Dingen wurde in dieser Trainingswoche wieder gearbeitet, erstmals seit langer Zeit konnte Trainer Cirloganescu auf eine größere Trainingsgruppe zurückgreifen. Entsprechend wurde viel an Mechanismen und Abläufen gearbeitet, um im Angriff eine höhere Effektivität als zuletzt zu erzielen.

Anwurf ist am Samstag um 19.30 Uhr im Pulheimer Sportzentrum. Das Vorspiel bestreitet unsere Zweitvertretung um 17.30 Uhr gegen den Tus Ehrenfeld.